Finanzethik-Kongress 2015

24. und 25. September 2015 in Eichstätt

Hoher Ifen

Prof. Dr. Dr. Sabine Meck

Sabine Meck promovierte 1985 an der Ruhr-Universität Bochum und 1999 an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel zum Dr. rer. soc. (summa cum laude, Dissertation erhielt den Preis der RUB für herausragende wissenschaftliche Arbeiten) und. Dr. phil. (magna cum laude). Ihre Forschungs- und Lehrtätigkeiten haben sie an die Universitäten von Bochum, Gießen, Rotterdam, Kiel, Berlin und Mainz geführt.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Empirische Sozialforschung; Persönlichkeitsforschung; Ethik, Werte, Moral Intelligence; Einstellungen; Finanzpsychologie; Finanzethik; Medizinethik; Gelassenheit, Glück und Achtsamkeit; Arbeitspsychologie, Leitungs- und Sozialkompetenzen.
Neben der wissenschaftlichen und Hochschullehrertätigkeit sammelte Sabine Meck ihr Know-how im Finanzbereich in leitenden Positionen im Investor Relations und Public Relations Bereich und als Aufsichtsrätin in verschiedenen börsennotierten Unternehmen. Sie hat zahlreiche Buchveröffentlichungen, insbesondere über Glück, Achtsamkeit und Gelassenheit und Finanzethik.

Seit 2008 führt sie an der Steinbeis-Hochschule Berlin das Steinbeis-Transfer-Institut für Persönlichkeitsforschung und Ethik und ist dort in Lehre und Forschung tätig.

2011 bis 2013 schloss sie die Fortbildungen zur Achtsamen Beratung, Systemischen Beratung sowie zur Systemischen Strukturaufstellung ab. Sie ist zudem heilkundliche Psychotherapeutin und absolviert verschiedene Fortbildung in der Integrierten Psychotherapie und Traumtherapie.


Prof. Dr. Frank E. Zschaler

Frank Zschaler

Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Frank E. W. Zschaler wurde nach einem Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Spezialisierung in Wirtschaftsgeschichte 1984 in Berlin zum Dr. oec. promoviert und habilitierte sich 2003 in Eichstätt (Dr. phil. habil.). Seit 2007 ist er außerplanmäßiger Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, einer staatlich anerkannten privaten Universität in der Trägerschaft einer kirchlichen Stiftung öffentlichen Rechts, und seit 2011 Gastprofessor für Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsethik an der Steinbeis-Hochschule Berlin.

Wirtschafts- und Sozialgeschichte wird in Eichstätt als Brückendisziplin verstanden, die sozialwissenschaftliche mit kultur- sowie geisteswissenschaftlichen Fragestellungen, Ansätzen und Methoden verbindet. Die Bedeutung des Fachs besteht heute deshalb vor allem darin, die Dimensionen von Zeit und Kultur für die Diskurse der sozialwissenschaftlichen Nachbarwissenschaften nutzbar zu machen und die theoretischen Ansätze der Geschichts- und Kulturwissenschaften um sozialwissenschaftliche zu ergänzen. Deshalb interessieren Professor  Zschaler besonders die räumlichen und kulturellen Dimensionen wirtschaftlichen Handelns, die zeitbedingten Reflexionen und theoretischen Erklärungen und die Gründe, warum und wie Wirtschaftssubjekte unter zeitlich, räumlich und kulturell divergierenden Umständen Entscheidungen treffen. Seine Lehr- und Forschungsinteressen beinhalten neben der vergleichenden Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Deutschland, Europa und Nordamerika im 19. und 20. Jahrhundert und der Geschichte der öffentlichen Finanzen, insbesondere der Besteuerung, solche Themenbereiche wie die soziale Frage und Sozialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte des ökonomischen Denkens und Ethik, Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit im Finanzsystem. In der Forschung arbeitet Frank E. W. Zschaler eng mit Wirtschaftswissenschaftlern, Historikern, Wirtschaftsgeographen, Politikwissenschaftlern, Soziologen, Psychologen, Ethikern und Kulturwissenschaftlern zusammen.

Frank E. W. Zschaler ist Ordentliches Mitglied, Vorstand und Schatzmeister der Historischen Kommission zu Berlin e.V. und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bayerischen Wirtschaftsarchivs sowie Vertrauensdozent der Bayerischen Eliteakademie. Seit 2004 leitet er nebenamtlich das von ihm aufgebaute Universitätsarchiv der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs für Finanz- und Organisationsethik.

Gastprofessuren, Forschungs- und Kongressreisen führten ihn u.a. nach Frankreich, Großbritannien, Japan, Russland, Südkorea und die USA.


Dr. Christoph Weber Berg

Christoph Weber Berg studierte Theologie an der Universität Zürich. Daneben arbeitete er im Bankensektor, u.a. als Kreditsachbearbeiter bei der Credit Suisse.

Nach Studienabschluss nahm er die Tätigkeit als Pfarrer der Reformierten Landeskirche auf und verfasste eine Dissertation in Wirtschaftsethik. Für die Reformierte Landeskirche des Kantons Zürich baute er die Fachstelle für Wirtschaftsethik auf. Seinen Executive MBA in Nonprofit Management erwarb er an der Universität Freiburg. An den Universitäten Zürich, Basel und Luzern engagiert er sich für den Auf- und Ausbau des Zentrums für Religion, Wirtschaft und Politik ZRWP.

In den Jahren 2008 – 20012 leitete er das Center for Corporate Social Responsibility an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich. Er forschte und lehrte in den Bereichen Unternehmensethik, Finanzethik und Management, unter anderem als Fellow des ZRWP Forschungskollegs zu Risko, Schuld und Verantwortung im Finanzsektor (2010-2011).

Im Jahre 2012 wurde er von der Synode der Reformierten Landeskirche Aargau zum Präsidenten des Kirchenrates gewählt. Die Aargauer Landeskirche zählt rund 180‘000 Mitglieder in 75 Kirchgemeinden. Nebst dem Präsidium des obersten Exekutivorgans ist er als Vorsitzender der Geschäftsleitung für die Landeskirchlichen Dienste mit rund 40 Mitarbeitenden verantwortlich.

Im Rahmen von Gastvorträgen und einzelnen Lehraufträgen ist er weiterhin an Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland tätig.

Sustainable and Responsible Finance

Landeskirche

Prof. Dr. Jens Kleine

Professor Dr. Jens Kleine ist Inhaber des Lehrstuhls für Finanzdienstleistungen an der Steinbeis-Hochschule Berlin und Direktor des Research Centers for Financial Services.

Seine Kernkompetenzen liegen in den Bereichen der Unternehmens- und Marketingstrategien sowie im Innovationsmanagement von Banken und Asset-Managern. Er führt regelmäßig Forschungsstudien zu Trends im  Finanzdienst-leistungssektor und zum Anlageverhalten durch. Ein Forschungsschwerpunkt ist das Thema Nachhaltigkeit bei Banken.

Vorher war Jens Kleine bei Mercer Oliver Wyman als Partner für den Bereich Financial Institution and Risk Enterprises tätig und Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum Management Consultants. Dort beschäftigte  er sich mit der strategischen Positionierung und Restrukturierung von Banken.


Finanzethik:

Thema 2015:
Ethik und Nachhaltigkeit in Banking und Vermögensberatung in der aktuellen zins- und währungspolitischen Situation
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Jahrbuch 2013:
Christoph Weber-Berg, Frank Zschaler, Sabine Meck,
Jens Kleine (Hg.):
Vertrauen und Verantwortung im Finanzsystem

Impressionen Finethikon 2012

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