Prof. Dr. Dr. hc. mult. Johann Löhn

Johann Löhn wurde 1936 in der Nähe von Hamburg geboren. Er wurde 1977 Rektor der damaligen Fachhochschule Furtwangen (FHF, heute Hochschule Furtwangen) und leitete in dieser Funktion 1982 auch den Arbeitskreis Technologietransfer der Forschungskommission Baden-Württemberg. Aus dieser Tätigkeit heraus und mit der Erfahrung in der Leitung eines sogenannten technischen Beratungsdienstes an der FHF, entwickelte Löhn das damals einmalige, integrative Modell des unternehmerischen Technologietransfers als eigenständige, privatwirtschaftliche Aufgabe. Vor diesem Hintergrund ernannte der damalige baden-württembergische Ministerpräsident Lothar Späth 1983 Löhn zum Regierungsbeauftragten für Technologietransfer in Baden-Württemberg.
Löhn führte die Steinbeis-Stiftung und ab 1998 in Personalunion die Steinbeis GmbH & Co. KG für Technologietransfer bis 2004 mit großem Erfolg. Er ist heute Präsident der Steinbeis-Hochschule Berlin, die er seit deren Gründung 1998 leitet. Darüber hinaus ist er als Aufsichtsrat in diversen Firmen tätig. Als Würdigung seines Engagements vergibt die Steinbeis-Stiftung seit 2004 jährlich den Löhn-Preis für herausragende Projekte im Technologietransfer.
